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Burg auf Fehmarn (Landkreis Ostholstein)
Lage: An der Sundchaussee, der Straße von Burg nach Blischendorf, ca. 1,5 km nach dem Ortsende von Burg auf der linken Straßenseite.
Beschreibung: Von dem 1800 angelegten Friedhof der in der zweiten Hälfte des 18. Jh. durch Zuwanderung aus Moisling < siehe Lübeck > entstandenen jüdischen Gemeinde ist nichts mehr erhalten. Die letzte Beisetzung fand hier 1879 statt. Als im Zuge des Ausbaus der Chaussee 1923/24 Teile des Friedhofes betroffen waren, lebten auf der Insel bereits keine Juden mehr. Die 5-7 Gräber, die nach dem Straßenbau noch erhalten waren, verschwanden im Laufe der Zeit. 1957 wurde ein Gedenkstein - ein Findling mit darauf angebrachter Inschrifttafel Ehemaliger jüdischer Friedhof 1800-1879- aufgestellt und mit einer dichten Hecke umpflanzt.
Erhaltungszustand: Gepflegt: Als ich die Gemeinde darüber informierte, daß die Inschrifttafel zerschlagen war, wurde sie binnen 3 Wochen durch eine neue ersetzt, deren auf Grund neuer Forschungen aktualisierter - Text lautet: Ehemaliger jüdischer Friedhof 1763-1879.
Stand: April 2006
Literatur: Svea Christophersen: Ein Stein gegen das Vergessen? Die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Burg auf Fehmarn und des jüdischen Friedhofs. Landkirchen auf Fehmarn 1993 (maschinenschriftlich) [Stadtarchiv Burg: M 324] |
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