Jüdischer Friedhof Bremen, Photo Hans-Peter Laqueur

Bremen

Lage:
In Bremen-Hastedt, an der Deichbruchstraße.
Straßenbahn-Linien: 2, 10 zur Haltestelle „Fährstraße.“; 3 bis zur Haltestelle
„Auf der Hohwisch“.

Beschreibung:
Der Friedhof entstand im 18. Jahrhundert – der älteste Grabstein datiert von 1796 - im damals hannoverschen Dorf Hastedt, und er wurde bei dessen Einbeziehung in das bremische Gebiet 1803 zum jüdischen Friedhof Bremens. Mit der Wiederbelebung der schwindenden jüdischen Gemeinde in Bremen durch die Zuwanderung vor allem aus der ehemaligen UdSSR (1988 130 Mitglieder, heute weit über 1000) nahm die Anzahl der Bestattungen auf dem bereits sehr dicht belegten Friedhof zu. Ein neuer Friedhof in Bremen-Riensberg soll im Herbst 2006 seiner Bestimmung übergeben werden.

Der Friedhof liegt mitten in einem Wohngebiet, außer Freitag nachmittags, Samstags und an jüdischen Feiertagen ist er tagsüber geöffnet.

Erhaltungszustand:
Sehr gepflegt.

Stand: Februar 2003.

Literatur:
Jeannette Jakubowski, Geschichte des jüdischen Friedhofs in Bremen. Bremen 2002.